Grundkurs japanische Candlesticks

Basiswissen der japanischen Candlesticks   

In den letzten Jahren erfreuen sich die Candlesticks immer größerer Beliebtheit, da sie einfach zu handhaben sind. Die Candlestickanalyse gehört heutzutage zu den wesentlichen Bestandteilen der klassischen Chartanalyse und wird mit klassischen Elementen der technischen Analyse kombiniert, um optimale Handelssignale herauszufiltern. Ihre besonders hohe Aussagekraft über die aktuelle Marktverfassung ist ein wesentliches Hilfsmittel, um Kursveränderungen an den Märkten besser zu verstehen und einzuordnen. 

Munehisa_Homma.png

Die Definition von Candlesticks

„Candlesticks sind eine Darstellungsform von Kursveränderungen für die technische Analyse. Der Ursprung dieser Darstellungsform liegt in der japanischen Analysetechnik und hilft visuell die Stimmungen an den Märkten besser einzuschätzen und entsprechende Voraussagen für eine zukünftige Kursentwicklung vorherzusagen“.

Munehisa Homma (1724 - 1803)

Funktion der Candlesticks

Der Körper der Kerze zeigt die Differenz zwischen dem Eröffnungskurs- und dem Schlusskurs an.

Sind die Kurse gestiegen, also befindet sich der Schlusskurs oberhalb des Eröffnungskurses, sprechen wir von einer positiven Kerze, die farblich in der Regel in Form einer grünen Kerze dargestellt wird (kann jedoch farblich abgestimmt werden).

Sind die Kurse gefallen, also befindet sich der Schlusskurs der Kerze unterhalb des Eröffnungskurses, sprechen wir von einer negativen Kerze, die farblich in der Regel in Form einer roten Kerze dargestellt wird.

Die kleinen „Striche“ die sich oberhalb und unterhalb des Kerzenkörpers befinden, spiegeln den Höchststand der gewählten Zeitperiode sowie den Tiefststand der Zeitperiode dar. Die „Striche“ oberhalb der Kerze werden als „Docht“, die Striche unterhalb des Kerzenkörpers als „Lunte“ bezeichnet. Somit besteht eine Kerze aus vier wesentlichen Kursinformationen, dem Eröffnungskurs, dem Schlusskurs sowie dem Höchstkurs und dem Tiefstkurs der gewählten Zeitperiode.